Durchfall bei Baby und Kleinkind
Durchfall kostet Flüssigkeit und Salze. Bei Babys und kleinen Kindern kann Austrocknung schnell gefährlich werden – achte besonders auf Trinken, Urin und Verhalten.
JETZT
- 1
Früh Rat einholen
Lass Durchfall bei einem Säugling früh kinderärztlich einschätzen. Sofortige Abklärung ist nötig, wenn das Kind nicht trinkt oder Blut im Stuhl hat.
- 2
Flüssigkeit beachten
Stille weiter nach Bedarf. Biete älteren, wachen Kindern häufig kleine Trinkmengen an und kläre mit der Praxis, wie Flüssigkeit und Salze passend ersetzt werden.
- 3
Verlauf beobachten
Notiere Stuhlhäufigkeit, Fieber, Erbrechen und nasse Windeln. Ein trockener Mund und deutlich weniger Urin sind Warnzeichen.
NICHT TUN
Cola ist keine Behandlung
Verlasse dich nicht auf Cola und Salzstangen als Ersatz für eine angemessene Versorgung.
HILFE HOLEN WENN
Trinkverweigerung oder Austrocknungszeichen
Suche unverzüglich ärztliche Hilfe, ebenso bei blutigem Durchfall oder ausgeprägter Schwäche.
VORBEREITUNG
Übertragung begrenzen
Wasche Hände gründlich nach dem Windelwechsel und vor dem Essen. Achte in der ganzen Familie auf Hygiene.
QUELLEN
- Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG): Durchfall bei Babys und Kleinkindern (öffnet neuen Tab)Abgerufen am 6. September 2026
QUELLENSTAND
Auf Grundlage der genannten Primärquellen zusammengefasst. Keine zusätzliche fachliche Prüfung durch Notfallklar.
Quellen abgerufen: 6. September 2026